Immer wenn wir in unseren Blogbeiträgen mit Holz arbeiten kommen wir um einen wichtigen Arbeitsschritt nicht herum. Das Vorbohren. Aber warum ist das eigentlich so wichtig und was mache ich, wenn ich einfach keinen Holzbohrer zur Hand habe?

Wir testen Tricks aus dem Internet damit ihr es nicht mehr machen müsst.

werkstueck
ausgerissen

Gerade wenn nahe an der Holzkante geschraubt werden soll ist eins klar: Das Holz reißt aus. Sinnvoll wäre es also mit einem Holzbohrer vorzubohren. Aber was, wenn man gerade keinen zur Hand hat?

Es gibt dazu zahlreiche Tricks aus dem Internet zwei wollen wir uns mal genauer anschauen.

hammer
schrauben spitze

Der Hammertrick

Ein bekannter Trick besteht darin, die Spitze einer Holzschraube mit einem Hammer leicht flach zu schlagen. Dadurch wird die scharfe Spitze stumpfer.

versenkt
schraube

Schraubt man die Holzschraube jetzt ins Holz, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass das Material aufreißt. Der Grund dafür ist das die Schraube die Holzfasern nicht mehr so stark auseinanderdrückt, sondern eher verdrängt. Es entsteht weniger Spannung im Holz besonders in der Nähe von Kanten.

Fazit: Eine wirkliche Zeitersparnis ist das nicht. Aber ein guter Trick, wenn man keinen Holzbohrer zur Hand hat.

Der Zwingentrick

Ein weiterer Trick aus dem Internet soll so helfen: Vor dem Eindrehen der Schraube wird eine Schraubzwinge entsprechend angesetzt um das Holz leicht zusammenzudrücken.

schraubzwinge
schraube zwinge

Durch den Druck der Schraubzwinge werden die Holzfasern rund um die Schraubstelle zusammengedrückt und stabilisiert. Die Fasern können sich beim Eindringen der Schraube nicht so leicht auseinanderdrücken. Das Risiko von Rissen wird reduziert.

Fazit: Das Holz kann noch reißen, wenn die Schraubzwinge abgenommen wird und auch diese Variante stellt keine Zeitersparnis dar.

Mehr zu diesem Thema findet ihr in „Vorbohren und Vorsenken – wann tue ich was?“

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