Die Garage, der Rucksack und die ersten Pakete

Alles begann mit einer Garage – Wie aus einer Idee, einem Rucksack und ganz viel Leidenschaft BefestigungsFuchs entstand

Manchmal sind es nicht die großen Entscheidungen, die den Lauf der Dinge verändern. Manchmal reicht eine einfache Beobachtung, die einen nicht mehr loslässt. Genau so begann auch die Geschichte von BefestigungsFuchs.

Nachdem André Fuchs viele Jahre als Zimmerermeister gearbeitet hatte, kannte er die Welt der Befestigungsmittel aus dem Effeff. Er wusste, welche Schrauben sich im Alltag bewährten, welche Qualität man guten Gewissens weiterempfehlen konnte und welche Produkte auf einer Baustelle eher für Frust als für Freude sorgten. Dieses Wissen hatte er sich nicht aus Katalogen angeeignet, sondern über viele Jahre hinweg auf Baustellen gesammelt, dort, wo jeden Tag entschieden wird, ob eine Verbindung hält oder eben nicht.

Zur gleichen Zeit begann das Internet langsam, den Alltag zu verändern. Immer mehr Produkte konnten plötzlich online bestellt werden, doch wer Befestigungsmittel suchte, hatte damals nur wenige Möglichkeiten. Vor allem Heimwerker oder Menschen, die nur eine kleine Menge Schrauben benötigten, standen oft vor dem gleichen Problem: Entweder mussten sie große Verpackungseinheiten kaufen oder mehrere Geschäfte anfahren, um überhaupt das Passende zu finden.

André ließ dieser Gedanke nicht mehr los. Aus seiner Zeit im Handwerk wusste er außerdem, dass in vielen Betrieben angebrochene Verpackungen oder Restbestände lagen, die zwar völlig in Ordnung waren, aber oft keine Verwendung mehr fanden. Warum also sollte man diese hochwertigen Befestigungsmittel nicht in kleineren Mengen anbieten und Menschen den Einkauf gleichzeitig so einfach wie möglich machen?

Heute klingt diese Idee fast selbstverständlich. Vor rund 25 Jahren war sie jedoch alles andere als gewöhnlich.

Entstehung BefestigungsFuchs Schraubenpakete

Nach Feierabend begann für André deshalb oft ein zweiter Arbeitstag.

Während andere den Feierabend genossen, saß er in der Garage und teilte Schrauben in kleinere Mengen auf. Sie wurden sorgfältig gezählt oder abgewogen, in Tüten verpackt, beschriftet und für den Versand vorbereitet. Alles geschah von Hand. Es gab keine automatisierten Prozesse, keine Verpackungsmaschinen und auch kein großes Lager. Nur einen Arbeitstisch, Kartons, Schrauben und die Überzeugung, dass aus dieser Idee vielleicht einmal etwas entstehen könnte.

Wenn man heute daran zurückdenkt, wirkt diese Garage fast unscheinbar. Damals war sie jedoch der Ort, an dem die ersten Schritte von BefestigungsFuchs entstanden.

Am nächsten Tag wartete bereits der nächste feste Bestandteil dieses kleinen Rituals.

Die fertig gepackten Bestellungen kamen in einen Rucksack, den André auf den Rücken nahm, bevor er sich zu Fuß auf den Weg zur Post machte. Dort gab er jedes einzelne Paket persönlich ab. Anfangs waren es nur wenige Sendungen. Doch aus einigen wenigen Paketen wurden mit der Zeit immer mehr.

Irgendwann reichte ein Rucksack kaum noch aus.

Entstehung BefestigungsFuchs WegzurPost

Mit den steigenden Bestellungen wuchs auch der Aufwand. Was zunächst als kleine Idee begonnen hatte, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem echten Unternehmen. Die Familie half beim Verpacken, Etikettieren und Vorbereiten der Sendungen, denn alleine war diese Arbeit irgendwann nicht mehr zu schaffen.

Rückblickend wirkt dieser Weg fast selbstverständlich. Doch damals wusste niemand, wohin diese Reise führen würde. Es gab keinen ausgearbeiteten Businessplan und keine Garantie, dass das Konzept funktionieren würde. Es gab lediglich den Wunsch, Menschen den Einkauf von Befestigungsmitteln einfacher zu machen und ihnen genau die Produkte anzubieten, die man selbst auch auf einer Baustelle verwenden würde.

Vielleicht war genau das von Anfang an der größte Unterschied.

BefestigungsFuchs entstand nicht am Schreibtisch eines Marketingspezialisten, sondern aus echter Handwerkserfahrung. Aus dem Wissen eines Zimmerermeisters. Und aus der Überzeugung, dass Qualität, Ehrlichkeit und Kundennähe wichtiger sind als laute Werbeversprechen.

Fortsetzung folgt …

Warum aus DerBilligste.de BefestigungsFuchs wurde.

1857 – Wo unsere Geschichte wirklich beginnt

Wie aus einer kleinen Zimmerei die Wurzeln von BefestigungsFuchs entstanden

Manchmal beginnt eine Geschichte viel früher, als man denkt.

Wenn heute jemand den Namen BefestigungsFuchs hört, denkt er wahrscheinlich an Schrauben, Dübel oder Befestigungstechnik.

Nur die wenigsten wissen, dass unsere Geschichte gar nicht mit einem Onlineshop beginnt.

Und auch nicht mit Schrauben.

Sie beginnt im Jahr 1857.

Damals gründete Georg Oelfke einen kleinen Zimmereibetrieb in Niedersachsen. Niemand konnte damals ahnen, dass aus diesem Handwerksbetrieb viele Generationen später einmal ein Unternehmen entstehen würde, das täglich tausende Pakete mit Befestigungstechnik verschickt.

Aber genau dort liegen unsere Wurzeln.

Entstehung BefestigungsFuchs 1

Baustellen in Fallingbostel

Entstehung BefestigungsFuchs 2

Handwerk war nie nur ein Beruf.

Für viele Familien ist ein Beruf etwas, das irgendwann endet. Für unsere Familie war das anders.
Das Handwerk wurde über Generationen weitergegeben. Nicht nur Werkzeuge oder Maschinen. Sondern vor allem Erfahrung.

Wie arbeitet man sauber? Welche Verbindung hält dauerhaft? Welche Materialien überzeugen auch nach vielen Jahren noch?

Dieses Wissen wurde nicht in Büchern gelernt. Es entstand Tag für Tag auf Baustellen, in Werkstätten und beim Arbeiten mit Holz.

Genau dort entwickelte sich auch das Verständnis für Befestigungsmittel. Denn jeder Zimmerer weiß: Nicht das größte Bauteil entscheidet über die Qualität eines Projekts. Oft sind es die kleinen Dinge. Die richtige Schraube. Die passende Verbindung. Die Entscheidung für Qualität.

Entstehung BefestigungsFuchs 5

unten, zweiter von rechts: André Fuchs als Geselle

Fünf Generationen später

Über viele Jahrzehnte entwickelte sich der Betrieb weiter.

1993 übernahm schließlich André Fuchs den Familienbetrieb in der fünften Generation.

Als Zimmerermeister kannte er Befestigungsmittel nicht aus Katalogen. Er arbeitete täglich damit. Er wusste, welche Schrauben zuverlässig funktionieren. Welche Produkte sich bewähren.

Und welche Lösungen auf einer Baustelle Zeit sparen.

Diese Erfahrung sollte viele Jahre später noch eine entscheidende Rolle spielen. Damals ahnte das allerdings noch niemand.

Entstehung BefestigungsFuchs 6

Das Internet verändert alles

Ende der 1990er Jahre begann das Internet langsam, den Alltag zu verändern.

Viele Unternehmen beobachteten diese Entwicklung zunächst vorsichtig. Auch im Handwerk spielte das Internet damals kaum eine Rolle. Schrauben kaufte man im Fachhandel. Oder im Baumarkt.

Online?

Für viele war das kaum vorstellbar. Doch genau in dieser Zeit entstand eine Idee. Keine ausgearbeitete Unternehmensstrategie. Kein Businessplan. Sondern eine einfache Frage.

Warum sollte man Schrauben eigentlich nicht auch online kaufen können?

Eine Idee, die alles verändern sollte

Diese Frage ließ André nicht mehr los. Durch seine Arbeit wusste er genau, welche Produkte gebraucht wurden. Gleichzeitig erkannte er, dass es im Internet noch kaum Möglichkeiten gab, Befestigungsmittel bequem online zu bestellen.

Vielleicht war genau diese Kombination entscheidend. Auf der einen Seite echtes Handwerkswissen. Auf der anderen Seite eine neue technische Möglichkeit. Noch war das alles nur eine Idee.

Doch manchmal beginnen die größten Veränderungen genau so.

Nicht mit einem großen Plan.

Sondern mit einer einzigen Frage.

Fortsetzung folgt …

Im nächsten Teil erzählen wir, wie aus dieser Idee ein kleines Projekt in einer Garage wurde. Wie Schrauben abends von Hand gezählt und verpackt wurden. Warum ein Rucksack dabei eine ganz besondere Rolle spielte. Und wie aus wenigen Paketen langsam BefestigungsFuchs entstand.

Schrauben einschlagen – funktioniert das wirklich?

Rund um das Thema „Schrauben“ kursieren im Internet jede Menge Hacks. Einen davon wollten wir unbedingt selbst ausprobieren: Die Idee ist simpel: Eine Holzschraube einfach mit dem Hammer direkt ins Holz schlagen. Ohne Vorbohren und ohne Akkuschrauber. Nur Hammer und Schraube. Funktioniert das wirklich? Wir testen Sachen aus dem Internet damit ihr es nicht mehr machen müsst:

schraube hammer weichholz
hammer weichholz
weichholz

Versuch im Weichholz

Zuerst versuchen wir es mit Weichholz. Die Schraube wird mit einem Hammer eingeschlagen. Das funktioniert erstaunlich gut: Die Schraube lässt sich ins Holz schlagen und hält auf den ersten Blick fest.

Der Grund dafür: Holzschrauben besitzen ein Gewinde mit scharfen Kanten. Beim normalen Eindrehen mit dem Akkuschrauber schneiden diese Gewinde in die Holzfasern und sorgen für den Halt.

Beim Einschlagen mit dem Hammer verdrängen die Gewinde der Schraube die Holzfasern ähnlich wie bei einem Nagel. Aber die eigentliche Funktion des Gewindes wird dabei nicht vollständig genutzt.

weichholz 1
schraubloecher

Versuch mit Hartholz

Natürlich wollten wir auch wissen, ob das ganze auch mit Hartholz funktioniert. Auch hier lässt sich die Holzschraube grundsätzlich einschlagen. Allerdings ist der Widerstand aufgrund der dichte des Holzes deutlich höher und es braucht wesentlich mehr kraft.

Ganz ehrlich: Das haben wir uns dann lieber gespart. Schon beim normalen Einschrauben mit dem Akkuschrauber braucht man deutlich mehr kraft.

hartholz hammer
schrauben hartholz

Möglich aber nicht sinnvoll

Eine Holzschraube lässt sich mit einem Hammer ins Holz schlagen. Trotzdem ist die Methode in der Praxis nicht sinnvoll. Die Schraube sitzt nicht so fest wie beim Eindrehen und die Verbindung ist deutlich weniger zuverlässig, außerdem kann man mit dem Hammer das Werkstück leicht beschädigen. (Siehe Bild 2) Für die stabile und saubere Verbindung bleibt das Eindrehen der Schraube weiterhin die bessere Wahl.

Schrauben ohne Vorbohren? Diese 2 Tricks retten dein Holz

Immer wenn wir in unseren Blogbeiträgen mit Holz arbeiten kommen wir um einen wichtigen Arbeitsschritt nicht herum. Das Vorbohren. Aber warum ist das eigentlich so wichtig und was mache ich, wenn ich einfach keinen Holzbohrer zur Hand habe?

Wir testen Tricks aus dem Internet damit ihr es nicht mehr machen müsst.

werkstueck
ausgerissen

Gerade wenn nahe an der Holzkante geschraubt werden soll ist eins klar: Das Holz reißt aus. Sinnvoll wäre es also mit einem Holzbohrer vorzubohren. Aber was, wenn man gerade keinen zur Hand hat?

Es gibt dazu zahlreiche Tricks aus dem Internet zwei wollen wir uns mal genauer anschauen.

hammer
schrauben spitze

Der Hammertrick

Ein bekannter Trick besteht darin, die Spitze einer Holzschraube mit einem Hammer leicht flach zu schlagen. Dadurch wird die scharfe Spitze stumpfer.

versenkt
schraube

Schraubt man die Holzschraube jetzt ins Holz, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass das Material aufreißt. Der Grund dafür ist das die Schraube die Holzfasern nicht mehr so stark auseinanderdrückt, sondern eher verdrängt. Es entsteht weniger Spannung im Holz besonders in der Nähe von Kanten.

Fazit: Eine wirkliche Zeitersparnis ist das nicht. Aber ein guter Trick, wenn man keinen Holzbohrer zur Hand hat.

Der Zwingentrick

Ein weiterer Trick aus dem Internet soll so helfen: Vor dem Eindrehen der Schraube wird eine Schraubzwinge entsprechend angesetzt um das Holz leicht zusammenzudrücken.

schraubzwinge
schraube zwinge

Durch den Druck der Schraubzwinge werden die Holzfasern rund um die Schraubstelle zusammengedrückt und stabilisiert. Die Fasern können sich beim Eindringen der Schraube nicht so leicht auseinanderdrücken. Das Risiko von Rissen wird reduziert.

Fazit: Das Holz kann noch reißen, wenn die Schraubzwinge abgenommen wird und auch diese Variante stellt keine Zeitersparnis dar.

Mehr zu diesem Thema findet ihr in „Vorbohren und Vorsenken – wann tue ich was?“

Schwere Regale/Balken an der Wand befestigen

In diesem Blogbeitrag geht es darum, schwere Gegenstände an einer Wand zu befestigen. Das kann wie in unserem Fall ein Eichenbalken sein oder aber eine Bilderleiste die einige große schwere Bilder halten soll oder vielleicht auch ein Bücherregal. Das Prinzip ist auf viele Bereiche anwendbar.

balken
schlangenbohrer

Material:

2x Gewindestangen (M8), 2x Unterlegscheiben (M8), 2x Muttern (M8), Schlangenbohrer, Metalldübel, Bohrer, Maulschlüssel

Da man die Befestigungen später sehen soll, benutzen wir alles in Schwarz, das sieht gerade zu hellem Holz immer schick aus.

Wir markieren uns zunächst die beiden Befestigungspunkte. Diese sollten gleichmäßig verteilt, also nicht zu nah am Ende des Balkens liegen (mindestens 10 cm Abstand) und bohren uns mit einem Schlangenbohrer zwei Löcher vor, in die später die Gewindestangen kommen.

duebel gewindestange
bohrung
gewindestange wand

Löcher in die Wand bohren

Mit einem Stein oder Betonbohrer werden nun an den zuvor an der Wand markierten Stellen Löcher in die Wand gebohrt. In unserem Fall mit einem 8er-Bohraufsatz, weil wir auch M8 Metalldübel verwenden. Dies kommt aber auf die Last des Balkens oder Regals an. Die Metalldübel werden jetzt wie jeder herkömmliche Dübel auch in die Bohrlöcher gesetzt.

Wenn ihr dabei übrigens den nervigen Bohrstaub vermeiden wollt, schaut mal in unserem Blogbeitrag Bohren ohne Staub – so bleibt die Wohnung sauber vorbei.

zeichnung

Balken befestigen

Jetzt haben wir den Balken über die an der Wand befestigen Gewindestangen und den zuvor gebohrten Löchern im Balken an die Wand geschoben. An der Vorderseite haben wir die schwarzen Unterlegscheiben aufgesetzt und den Balken beim Festziehen der Muttern nicht zu beschädigen (und außerdem sieht es schick aus).

Natürlich könnte man die Unterlegscheibe auch mit einem Senkbohrer im Holz versenken.

gewindestange mutter
balken wand

Zum Schluss haben wir den Balken noch geölt. Zum einen wirkt es dann edler und nicht mehr so matt und zum anderen kann man den Balken dann auch besser sauber halten.

Vielleicht ist der Blogbeitrag Palettenmöbel selber bauen auch interessant für euch?

Anwendung von Gipskartondübeln

Will man etwas auf Gipskartonplatten befestigen, kommt es auf den richtigen Dübel an, ob beim Aufhängen von Wandregalen, Leuchten oder Bildern. In diesem Beitrag schauen wir uns Gipskartondübel aus Metall und aus Kunststoff  genauer an.

Beide eignen sich für Trockenbauwände aber sie haben unterschiedliche Stärken.

Metallgipskartondübel

Dieser Dübel besteht aus Metall und hat eine selbstbohrende Spitze. Deshalb kann dieser Dübel ohne vorbohren direkt in die Platte eingeschraubt werden.

Vorteil:

  • Kein Vorbohren
  • Hohe Tragkraft, geeignet für schwere Lasten wie Regale, Leuchten, Spiegel …
  • Wiederverwendbar
  • Selbstschneidendes Gewinde
  • Schnelle Montage
duebel schrauben
duebel
duebel schraube

Als Erstes wird die Stelle an der Wand markiert, an der der Dübel gesetzt werden soll. Dann wird der Dübel auch schon mit einem Kreuzschlitzschraubendreher oder Akkuschrauber (ohne Schlagfunktion) eingedreht.

Zum Schluss wird die mitgelieferte Schraube eingedreht. Dabei spreizt dich der Dübel im Inneren der Gipskartonplatte und verankert sich.

Tipp:

  • Nicht zu fest anziehen: Überdrehen kann den Halt beeinträchtigen.
  • Mehrfachbelastung beachten: Für höhere Lasten mehrere Dübel verwenden

Kunstoffgibskartondübel

Eine einfache und kostengünstige Lösung für leichtere Befestigungen wie Beispielsweise: Bilder, Uhren, Wanddekorationen, Rauchmelder…

  • Kostengünstig
  • Schnelle Montage mit dem richtigen Werkzeug
  • Korrosionsfrei

 

 

kunststoff duebel

Auch hier die gewünschte Bohrstelle markieren. Zuerst wird das mitgelieferte Setzwerkzeug auf den Akkuschrauber gesteckt, darauf kommt der Gipskartondübel. Nun den Akkuschrauber an der zuvor markierten Stelle an der Wand ansetzen und eindrehen. Der Dübel sitzt jetzt in der Wand und die Schraube kann in den Dübel eingedreht werden.

Für mehr Dübelkunde schau auch in unseren Blogbeitrag „Hohlraumdübel – wofür und wann?“