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Stichsägeblätter

Eines der wohl weit verbreitesten Elektrogräte in deutschen Haushalten, ist die Stichsäge. Es handelt sich hierbei um ein handgeführtes Gerät, welches es ermöglicht diverse Materialen durch Hubbewegung zersägen zu können. Eines ihrer Merkmale ist es, dass durch die Stichsäge ermöglicht wird, sogar Kurvenschnitte in Platten aus verschiedenen Materialen durchzuführen. Möglich ist es mit dieser Säge auch Formen aus der Mitte eines Werkstücks zu schneiden. Dazu bohrt man mitten in der gewünschten Form, welche vorher angezeichnet wurde, ein Loch und kann dort mit der Stichsäge ansetzen und langsam an den gezeichneten Linien entlang sägen. Die vertikal arbeitende Stichsäge sollte nicht mit der Säbelsäge, welche horizontal arbeitet, verwechselt werden.

 

Die Hubkraft bei einer Stichsäge erzeugt das Gerät an sich, doch der Schnitt wird schlussendlich durch das kleine und schmale Sägeblatt, welches einseitig in der Maschine eingespannt wird, erzeugt. Das bedeutet nun also, eine Qualitativ gute Stichsäge mit einem mangelhaften Sägeblatt wird auch keine guten und sauberen Schnitte erzeugen. Doch hängt der saubere Schnitt nicht nur von dem Sägeblatt sondern auch von der Maschine ab, sollte diese nur sehr unfein und ungleichmäßig diese Hubkraft erzeugen, könnten ebenfalls unsaubere Schnitte entstehen. Die Schnittgüte hängt also mit der Motorleistung der Maschine, dem Kraftaufwand beim Sägen, der Qualität der richtigen Auswahl der Sägeblätter und der richtigen Auswahl des Pendelhubs zusammen. Denn bei hohem Pendelhub können Ausrisse an der Schnittkante entstehen.

 

Das Stichsägeblatt ist meist so konzipiert, dass es während der Aufwärtsbewegung schneidet, dies wird durch den sogenannten Pendelhub unterstützt. Der Pendelhub sorgt dafür, dass das Sägeblatt bei der Aufwärtsbewegung mit zusätzlichem Druck gegen das Material gepresst wird. So wird also ganz automatisch bei gleichbleibendem Kraftaufwand die Sägezeit verkürzt. Bei der Abwärtsbewegung hingegen, auch Freilauf genannt, wird das Blatt der Stichsäge vom Material ein wenig zurückgezogen. Beide Bewegungen zusammen ergeben die pendelnde Bewegung. Mann kann die Hubzahl der Auf- und Abwärtsbewegung in Stufen verstellen, oder auch stufenlos durch eine Steuerelektronik regulieren. Die Hubzahlen bei einer Stichsäge liegen in aller Regel zwischen 200 und 3000 Hüben die Minute. Bei extrem haren Materialien, wie z.B. Metall wählt man niedrige Hubzahlen. Bei weichen Materialen wie z.B. Holz entscheidet man sich in aller Regel für recht hohe Hubzahlen.

 

Entscheidene Kriterien für ein Stichsägenblatt sind folgende: Aufnahmearten, Herstellungsmaterial, Zahnteilung, Blattform und zu bearbeitendes Material. Diese Kritierien werden ihnen auf den Untergruppen dieser Seite genauer erläutert.

 

Die Bosch-Aufnahme

Verschiedene Stichsägen- Hersteller haben sich der Bosch- Aufnahme angepasst. So können Sie auch mit einer AEG, DeWalt, HolzHer und einer Metabo, sowie ELU, Festool, Hitachi und einer Mafell- Maschine diese Sägeblätter verwenden.

Black & Decker- Aufnahme

Die von Black&Decker konzipierte Stichsägeblatt- Aufnahme wurde von den Herstellern Kress, Ryobi, Skil, Stayer und Wolf übernommen. Somit lassen sich Stichsägen von den Herstellern mit folgenden Sägeblättern kombinieren: